Standbohrmaschinen


Bei einer Standbohrmaschine oder manchmal auch als Ständerbohrmaschine bezeichnet, handelt es sich in aller Regel um eine an einem festen Gegenstand, wie etwa einem Bohrtisch oder Schreibtisch, befestigte Bohrmaschine. Die Standbohrmaschine muss fest mit einer Einheit verbunden sein, damit sie einwandfrei funktionieren kann und damit keine Schäden an Körper und Gegenständen entstehen können. Die fest installierte Standbohrmaschine ist in ihrem Gesamtteil bestehend aus dem Fuß, einer Säule und einer sog Bohrspindel. Diese Bohrspindel ist der feste Bestandteil einer jeden Standbohrmaschine und elementarer Grundbauteil einer solchen Standbohrmaschine. Ohne ihr funktioniert die Standbohrmaschine nicht da sie das Herzstück der Standbohrmaschine ist. Hier gibt es auch die unterschiedlichsten Varianten auf dem Markt die von Herstellern angeboten werden und je nach Art und Bauweise der Spindel unterscheiden sich auch die Preise der Standbohrmaschine. Da in der Regel die Drehzahl einer Standbohrmaschine bzw deren Bohrspindel variabel einzustellen sind, variiert auch der Preis der Standbohrmaschine sehr stark. Manchmal ist deren Drehzahl stufenlos einzustellen oder manchmal existiert auch ein Getriebe über die die Standbohrmaschine eingestellt werden kann. Dann gibt es in jeder Standbohrmaschine noch eine sog Morsekegel. Diese dient dazu um alle Werkzeuge aufzunehmen, hier also die Bohrer der Standbohrmaschine und auch das Bohrfutter. Es gibt mehrere Arten von Sonderformen von Standbohrmaschinen. Sie werden in vielen Varianten hergestellt und entsprechend sind auch ihre Einsatzbereiche. So zum Bsp werden sie im Heimwerkerbereich eingesetzt. Außerdem existieren noch andere Formen von Standbohrmaschinen wie etwa im Werkstättenbereich wo man die üblcihen Tischbohrmaschinen oder die Reihenbohrwerke.

Auch wie gesagt existieren unterschiedliche Standbohrmaschinen. Man unterscheidet abhängig von der Ausführung des Antriebes und deren Leistung bzw. auch der Auslegung des Vorschubgetriebes Standbohrmaschinen in einem unterschiedlichen Bereich von Drehzahlen. Dadurch werden unterschiedliche Bereiche von Drehzahlen abgedeckt und diese können dann je nach Antriebsart und Verwendungszweck sinnvoll eingesetzt werden. Dieses hat zur Folge, dass nur ein in gewissen Grenzen eingeschränkter Bereich an Bohrungsdurchmesser mit dieser Maschine verarbeitet werden kann. Man kennt auch Maschinen dieser Bauart, welche nur von wenigen x. 10 -Umdrehungen bis zu etwa 500/ mindestens in ihrem jeweiligen Einsatzbereich eingesetzt werden. Damit wurden dieses Art von Standbohrmaschine eher für Bohrungen im Bereich 30 bis 120 mm Bohrdurchmesser ausgelegt und entwickelt. Weiteres existieren auch noch spezielle Sonderformen, welche über Nockenendschalter eine ganz bestimmte Drehrichtungsumkehr ermöglichen. Dadurch ist gewährleistet, dass man in Verbindung mit einem soliden Ausgleichsfutter ebenso Gewindeschneiden möglich macht. Besonders ist dies der Fall bei viel älteren Modellen. Wo sich die Drehzahl- und Vorschubswerte auf den Einsatz von ganz bestimmten sog HSS -Werkzeugen abgestimmt sind bzw worden sind.

Bei kleineren Modellen kann der Arbeitstisch über eine Schraubklemmung nicht nur in der Höhe verstellt, aber ebenso dann noch in seiner Seitenlage nach links und rechts gedreht und geschwenkt werden. Getragen wird die Schwankungsbreite nur über Muskelkraft. Dazu ist einfach ein Lösen der Verriegelung notwendig. Ein weiterer Weg ist das Anheben oder Senken sowie das Wiederfestklemmen des Tisches. Hingegen wird bei größeren Modellen der Arbeitstisch über eine Schraubklemmung gesichert, aber da diese nicht ausreichend ist, muss man es mittels eines sogenannten Zahnstangenantrieb im Bereich der Höhenverstellung fixieren. Außerdem nimmt der Fuß bei großen Ausführungen den Kühlmittelbehälter fü Schneidöl oder auch Bohremulsion die zur Verfügung stehenden Schneideöle bzw. Bohremulsion auf.